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Barhufumstellung


Wenn ein Pferd direkt nach der Eisenabnahme nicht sofort ohne Probleme läuft, heisst das nicht, dass dieses Pferd nicht ohne Eisen laufen kann!

 

Die Phase der Umstellung von Beschlag auf Barhuf braucht Geduld.
Geduld vor allem vom Pferdehalter!
Bei einem Sehnenschaden wird oft monatelanges Führen in Kauf genommen, während eine Reitpause bei der Barhufumstellung auf viele Pferdebesitzer abschreckend wirkt.

Wie jedes einzelne Pferd auf die Umstellung reagiert, kann man leider im Voraus nicht sagen, da viele Faktoren eine Rolle spielen (Hufzustand vor der Eisenabnahme, Zeitpunkt der Umstellung, Haltung, Bearbeitung, usw). Auch reagiert jedes Pferd unterschiedlich auf die Eisenabnahme. Viele laufen sofort deutlich besser. Ein individueller Prozess, der sich aber langfristig auf jeden Fall lohnt!

 

Das Pferd muss sich bei der Barhufumstellung an den wieder einsetzenden Hufmechanismus gewöhnen. Das Gefühl ist zu vergleichen mit kalt gewordenen Fingern im Winter – Mangeldurchblutung! – die dann in der Wärme langsam wieder auftauen, weil die Durchblutung steigt. Fast jeder kennt dieses Gefühl von Kribbeln oder auch Schmerz.

Nach der Eisenabnahme kann es vorkommen, dass das Pferd durch die gesteigerte Durchblutung schon länger vorhandene Schäden jetzt erst richtig spürt. Oft wird dann leider fälschlicherweise die nun auftretende Fühligkeit oder Lahmheit auf die Barhufumstellung an sich zurückgeführt.

Durch den Hufbeschlag wird das Hornwachstum reduziert. Qualitativ schlechteres Horn wird gebildet. Dies ist meist der Grund für sehr starken Abrieb der Hufe in der ersten Zeit nach der Eisenabnahme bei der Barhufumstellung.

Die Regeneration der entstandenen Schäden durch negative Beeinflussung (Hufbeschlag, falsche oder vernachlässigte Hufbearbeitung) braucht Zeit.

Dabei darf man nicht vergessen, dass diese Veränderungen im Huf unter der ständigen Belastung von mehreren Hundert Kilo geschehen. Es schmerzt also nicht das Laufen ohne Hufeisen, sondern das Laufen auf (noch) kranken Hufen.

Hufschuhe sind eine gute Möglichkeit, das Pferd bei der Barhufumstellung zu unterstützen.

Um einen gesunden Barhuf am gesunden Pferd zu erhalten ist die richtige Hufbearbeitung wichtig. Jedoch müssen auch artgerechte Haltung und Fütterung dazu beitragen.

 

 

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Rosi Witt (Bierl) Mobil: 0152/56183634

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